Tag der Organspende
Jedes Jahr am ersten Samstag im Juni ist der “Tag der Organspende”. Dies soll kein langer Beitrag über ein Für und Wider einer Organspende werden, sondern nur mal ein Denkanstoß sein, sich mit diesem Thema auseinanderzusetzen.
Da in Deutschland die so genannte Zustimmungslösung praktiziert wird, ist es hilfreich einen Organspendeausweis bei sich zu führen. Auf diesem kann explizit angegeben werden ob man der Organentnahme nach Feststellung des Hirntodes zustimmt oder widerspricht. Also meiner Meinung nach ein sehr hilfreiches Instrument um es allen Beteiligten einfacher zu machen. Denn man kann selbst entscheiben ob oder welche Organe entnommen werden dürfen. So besteht für die Ersthelfer eine Sicherheit und auch lebenden Angehörigen wird diese mitunter schwere Entscheidung abgenommen.
Ich persönlich trage einen Organspendeausweis bei mir, und habe erlaubt mir alle Organe zu entnehmen, denn falls ich mal in solch einer Situation sein sollte, wäre ich froh wenn ich eines bekommen würde.
Man muss sich dafür auch nirgendwo registrieren oder eine Gebühr bezahlen, sondern lediglich daheim den Organspendeausweis ausfüllen und am besten zu den persönlichen Papieren stecken. Alle weiteren Infos und auch einen Organspendeausweis zum ausfüllen und ausdrucken findet ihr auf den Seiten der Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung.
